What’s new, Pussycat?


Katze, Felidae, Ausstellung, Rasse, Perser
Katzenausstellung, Wildau/D                    ©Stefan Anker

Miau! Ich habe ü-ber-haupt keine Ahnung von Katzenrassen, aber dass es Perserkatzen gibt, wusste ich schon, bevor ich heute zufällig an einer Katzenausstellung samt Wettbewerb vorbeikam. Dort lernte ich dann, dass es auch Kurzhaar-Perser gibt – das Tier, dass auf meinem Foto in die Höhe gehalten wird, ist nicht etwa geschoren, sondern so geboren. Sachen gibt’s. Und natürlich stellt sich vielleicht jemand unter meinen Lesern die Frage, warum ich nach Briefmarken nun auch Katzenzucht interessant finde. Na ja, das ist erstens kein Widerspruch und zweitens leicht zu erklären.

Wer mal auf meiner Fotografen-Homepage vorbeigeschaut hat, wird vielleicht meinen Slogan gelesen haben: „Fotos aus dem Leben“. Ich porträtiere natürlich gern, wie jeder Fotograf, aber am liebsten sehe ich den Leuten einfach bei dem zu, was sie machen. Das kann man im Rahmen der Streetfotografie tun, wobei die fotografierten Menschen nicht wissen, dass sie beobachtet werden. Man kann aber auch Fotoreportagen erarbeiten, wo die Menschen zwar eingeweiht sind, sich aber nicht an der Anwesenheit des Fotografen stören.

Dieses Foto hier ist praktisch ein Streetfoto, weil ich die beiden Damen auf der Bühne weder vorher noch hinterher um Erlaubnis gefragt habe. Aber von der optischen Anmutung her könnte es auch ein Reportagefoto sein, und nach allem, was da in dem Einkaufszentrum los war, mit unzähligen Katzen, ihren vielen Besitzerinnen (überwiegend Frauen) und den so unterschiedlich gestalteten Transportboxen und Käfigen, hätte sich eine Reportage fotografisch mehr als gelohnt.

Leider hatte ich keine Zeit dafür, und ich war auch nicht komplett ausgerüstet. Weil ich nur ein Weitwinkelzoom dabei hatte und gleichzeitig nicht wirklich nah heran kam, habe ich in Sachen Bildaufbau aus der Not eine Tugend gemacht und einen starken Vordergrund ins Bild integriert (der bis zur rechten vertikalen Drittellinie reicht). Auf diese Weise kann man auch mal das eigentliche Motiv eher klein abbilden, im Grundsatz aber heißt es: Nah herangehen.

Solche Reportagefotos warten heute Nacht und morgen auf mich, ich habe noch die letzte Hochzeit zu bearbeiten. Darauf freue ich mich, weil die Hochzeit wirklich schön war, weil ich da wirklich sehr oft na dran war, und weil es nur eine Sache gibt, die besser ist als Menschen zu fotografieren, die etwas tun: Menschen zu fotografieren, die dabei auch noch gute Laune haben.

Wie üblich bei Streetfotos biete ich den abgebildeten Personen an, das Bild wieder aus dem Netz zu nehmen, wenn sie es hier nicht veröffentlicht sehen möchten. Wenn ihnen das Bild aber genauso gut gefällt wie mir, dann würde ich es lieber hier stehen lassen und den beiden je einen schönen Ausdruck davon schicken.

Persönlicher Kontakt: 0171/8323 565
mail@stefananker.com

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