Mein schönstes Urlaubsfoto


Rätsel, Kreuzworträtsel, Zahlenrätsel
Kreuzworträtsel-Variante, Königs Wusterhausen/D                    @Stefan Anker

Doch, doch, das stimmt schon. Wenn ich in den Urlaub fahre (was gottlob bald wieder passiert), dann nehme ich Rätselhefte mit. Und in den ersten Tagen mache ich kaum etwas anderes, als ganz einfache Kreuzworträtsel und einige Variationen davon zu lösen. Es darf nicht zu anstrengend sein, und um die Ecke denken will ich gleich gar nicht. Ich will einfach nur da sitzen und im Halbautomatik-Modus funktionieren. Dieses Jahr wird sich dabei allerdings eine wichtige Frage in den Vordergrund drängen.

Wie mache ich mit dem Blog weiter, besser: mit dem Projekt 366? Das kostet mich im Durchschnitt zwei Stunden pro Tag, und es verlangt natürlich auch ein wenig Konzentration. Ich bin sicher, ich bekomme das im Urlaub hin, weil ich es ja auch sehr gerne mache, aber dennoch könnte es die wunderbare Kreuzworträtsel-Meditation stören. Eine Zwickmühle nennt man das wohl.

Bevor jemand fragt, warum ich im Urlaub nichts Aufregenderes mache: Ich will nicht. Ich fliege das ganze Jahr über durch die Weltgeschichte, bin sehr oft weg von zu Hause, meist für zwei, maximal drei Tage, ich lerne viele Menschen kennen, schreibe darüber, fotografiere überall, bearbeite Fotos im Flugzeug, kurz: Ich führe ein sehr befriedigendes Berufsleben, ich mag das wirklich – aber es ist total unregelmäßig, und  im Urlaub will ich das genaue Gegenteil haben. Wenn man es so betrachtet, bin ich auch nicht anders als der Buchhalter, der im Urlaub eine Trekkingtour macht.

Das Foto, das ich heute geschossen habe, zeigt übrigens meine Lieblingsvariation des Kreuzworträtselthemas: Jede Zahl steht hier für einen Buchstaben, es wird ein Wort mit vier Buchstaben vorgegeben, und den Rest muss man mit Nachdenken und Ausprobieren herausfinden. Da das Wort „Nase“ schon da steht und aus vier Superhit-Buchstaben mit großer Verbreitung besteht, wird dieses Rätsel eine sehr leichte Übung sein. Stünde „Vase“ dort, wäre es schon anspruchsvoller, denn ein „V“ kommt seltener vor als ein „N“, und man kann sich die restlichen Wörter schwieriger erschließen.

Für das Foto war mir wichtig, dass das Wort „Nase“ (das ich außerdem ganz lustig finde) prominent da steht, sich etwa in der Mitte befindet und schräg von links unten nach rechts oben verläuft. Natürlich wollte ich einen sämigen Unschärfeverkauf, aber nicht zu sehr – man sollte „Nase“ bequem lesen und auch noch so viele Ziffern erkennen können, dass man auch ohne Worte ahnt, worum es in diesem Rätsel geht.

Die Umwandlung in Schwarzweiß lag nahe, sonst hätte ich mich um einen gewissen Gilb im Papier kümmern müssen. Und mehr ist dazu nicht zu sagen – außer vielleicht, dass ich mein Motiv zwar schnöde angeblitzt habe, aber nicht frontal. Ich habe einen meiner Aufsteckblitze eben nicht auf die Kamera gesteckt, sondern direkt neben die Rätselseite gestellt.

Und da hat schon die kleinste mögliche Blitzleistung (1/128 der vollen Stufe) ausgereicht, das Blatt komplett zu beleuchten – ohne dass in der Mitte ein weißer Fleck entsteht, weil der Blitz frontal drauf gefeuert hat. In meinem Fall ging das Licht im Wesentlichen geradeaus über das Papier hinweg, wirksam fürs Bild wurde hier nur der Randbereich des Blitzlichts. Deswegen ist die Helligkeit im Foto einigermaßen gleichmäßig verteilt, und ich spare mir Ausgleichsmaßnahmen in der Bildbearbeitung.

Persönlicher Kontakt: 0171/8323 565
mail@stefananker.com

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