Ja, das hier war ein bisschen scary, wie die Amerikaner sagen. Der schuppige Kumpel döst nämlich nicht etwa im Zoo herum, sondern sonnt sich in einem echten Sumpf von Florida, und ich bin mit Boot und Kamera vielleicht zehn Meter entfernt.
Kategorie: Fotowissen
The Race is on
Ich habe in den letzten Tagen so viel vom 24-Stunden-Rennen in Daytona erzählt, dann muss jetzt endlich auch mal ein entsprechendes Actionfoto her. Dieses Bild ist nicht unbedingt das originellste Motiv aus Daytona, weil viele Fotografen eine nächtliche Rennszene vor dem Riesenrad versuchen. Aber ich würde mal ganz unbescheiden sagen, dass mein Foto hier in Sachen Qualität, Bildaufbau und Sportfaktor kaum einen Vergleich scheuen muss. Gerne nehme ich natürlich Hinweise auf noch heißere Nachtszenen entgegen. Und jetzt kommen noch zwei Anmerkungen für alle, die zu diesem Foto etwas mehr wissen wollen.
… and the Home of the Brave
Keine Sportveranstaltung in den USA ohne die Nationalhymne. Die Amerikaner stehen dann auch wirklich alle stramm, und viele legen auch die Hand aufs Herz, so wie dieser Security-Mann hier beim 24-Stunden-Rennen von Daytona. Wie schön, dass er diese patriotische Geste vor den in den US-Nationalfarben lackierten Ford-GT-Rennwagen machte (natürlich unaufgefordert, dies ist kein gestelltes Foto).
Beinahe weltberühmt
Wer mehr über diesen Mann erfahren will, wird sich noch bis zum Montag, dem 1. Februar gedulden müssen: Dann erscheint ein von mir geschriebenes Porträt über ihn im Motorkanal der „Welt“ – er ist nächste Woche der „Petrolhead der Woche“. An dieser Stelle gibt es darum nur ein paar fotografische Anmerkungen.
Comeback
Ich weiß es genau: Nicht jeder liebt den Motorsport. Wer diesem Wettkampf aber doch etwas abgewinnen kann (so wie ich), der wird dieses Bild hier nicht nur schön finden (so wie ich), sondern auch bedeutend. Es zeigt nämlich den neuen Ford GT bei seinem ersten Renneinsatz. Zu sehen ist ein Boxenstopp während des freien Trainings zu den 24 Stunden von Daytona, die am Sonnabend, dem 30.1., um 20.10 20.40 Uhr deutscher Zeit gestartet werden (Livestream: hier). Das Auto im Hintergrund ist ebenfalls interessant, denn bei BMW hat der M6 als Rennwagen den Z4 abgelöst, und auch mit diesem neuen Auto verbinden sich große Hoffnungen des Herstellers. Sehr beeindruckend ist übrigens die Tribüne, die wegen der unregelmäßigen Verteilung der vielfarbigen Sitze immer so aussieht, als wären viele Leute da.
Schräg Britain
Richtig, es ist erst fünf Tage her, dass ich hier Fliesen gezeigt habe, aber heute muss es aus zwei Gründen schon wieder sein. Erstens: Das Zeitfenster für die Motivsuche beschränkte sich auf die 30 Minuten, die ich zwischen der Ankunft in meinem Hotel in Chipping Campden/England und der Pressekonferenz am Abend hatte. Zweitens: Die Engländer bauen manchmal noch schlechter als die Amerikaner.
Parallelen
Schwierigkeiten beim Erkennen? Das soll ja bei Fotos nicht unbedingt sein, andererseits ist es auch die Aufgabe der Fotografie, neue Blickwinkel auf Bekanntes zu finden. Wir sehen hier die verschneiten Stufen unserer Terrasse, aber noch wichtiger als das Motiv war mir der Bildausschnitt mit den verschiedenen Parallelen im Bild.
Here comes the Sun
Heute habe ich mal Beruf und Projekt verbinden können – das Bild zeigt einen Citroen DS5, über den ich demnächst in der „Welt am Sonntag“ einen Testbericht veröffentlichen werde. Die zugehörigen Fotos sind dann in der Regel auch immer von mir, anders wäre es ja auch schade um die Gelegenheit. Das Foto ist natürlich ein einziger Regelbruch.
Essenszeit
Mahlzeit, liebe Meise. Vor unserem Haus wächst ein Kirschbaum, und in dessen Geäst hängt meine Frau im Winter immer die schönsten Leckereien. Die Nicht-Zugvögel der Umgebung kommen jedenfalls gern und lassen sich, wenn man einfach nur dasteht und sich nicht groß bewegt, auch fotografieren. Allerdings komme ich in Sachen Tele-Objektiv hier deutlich an meine Grenzen. Erfahrene Vogel-Fotografen wissen: Unter 400 Millimeter geht eigentlich gar nichts, 600 Millimeter sind willkommen.
