
Wie im letzten Eintrag angekündigt: Heute (okay: gestern) war ich Konzertfotograf bei Subway to Sally. Nicht der Konzertfotograf, sondern einer von mehreren, aber immerhin. Die besondere Herausforderung: Ich war ü-ber-haupt nicht vorbereitet.

Wie im letzten Eintrag angekündigt: Heute (okay: gestern) war ich Konzertfotograf bei Subway to Sally. Nicht der Konzertfotograf, sondern einer von mehreren, aber immerhin. Die besondere Herausforderung: Ich war ü-ber-haupt nicht vorbereitet.

Vielleicht kommt in diesem Fall ein System an seine Grenzen. Das System nämlich, Bilder zu jpg-Files geringer Dateigröße zu komprimieren, sie durchs Internet zu schicken, um sie in einem fremden Redaktionssystem hochzuladen. Ich habe den Eindruck, dass Bilder durch diese Prozedur immer ein Stück Schärfe verlieren – je nach Website, auf der sie landen, mal mehr, mal weniger. Darum muss ich hier eine Information ausdrücklich hinzufügen.

Was unterscheidet den Fotografen vom Touristen? Der Fotograf sieht anders, und er wartet, bis er bekommt, was er sieht. Hört sich vielleicht etwas hochtrabend an, aber letztlich ist es genau so, und ich möchte es an diesem Bild hier gern erklären.

Ich bin so ein typischer Mann: Um das ganze Oster-Brimborium kümmere ich mich nicht, aber wenn es denn mal da ist, finde ich es toll. Darum habe ich auch ein paar schöne Dokumentarfotos gemacht, als die beiden Frauen meines Lebens sich heute ums Eierfärben gekümmert haben. Meine Mutter hat es also trotz Zugverspätung noch bis zu uns geschafft – und musste sich dann auch gleich nützlich machen. Mir gefällt das Foto nicht nur aus persönlichen Gründen, sondern ich mag es auch fotografisch, weil darin eine vielfach unterschätzte Kraft zur Geltung kommt.