Angenehme Träume


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Hotelzimmer in düsterer Stimmung, Dossenheim/D                    ©Stefan Anker

Perfekt hergerichtet und blitzblank sauber – so hat mich heute mein Hotelzimmer empfangen. Und obwohl ich das natürlich gut fand (wer will schon ein schmuddeliges Zimmer?), habe ich überlegt, ob es nicht auch eine dunkle Seite hinter dieser feinen Fassade gibt.

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Vorschlag für ein Urlaubsfoto


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Neuer Blick auf den Praca do Comercio in der portugiesischen Hauptstadt, Lissabon/P                    ©Stefan Anker

Ich habe natürlich keinen Urlaub, aber ich wollte heute nicht schon wieder ein Bild vom neuen Mercedes einstellen. Also habe ich ein paar Minuten am Praca do Comercio in Lissabon verbracht – ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was dieser Platz bedeutet, aber er sieht irgendwie bedeutend aus. Und viele Lissabon-Besucher werden hier sicher ihre Kameras zücken, um ein Bild zu machen, das dann mutmaßlich oft langweilig aussieht. daher plädiere ich für dreierlei.

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Das ist ja eh klasse


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Neue Mercedes E-Klasse vorm Cabo da Roca, Cascais/P                    ©Stefan Anker

Wieder mal ein Auto, aber dieses Mal nicht 1:43 wie vorgestern, sondern 1:1. Ich bin in Portugal, um die neue Mercedes E-Klasse testzufahren, und auf dem Weg zum Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, habe ich ein Autoporträt vor eben diesem Kap gemacht. Die Sonne stand nicht ganz optimal, aber man kann sich das an solchen Präsentationsterminen kaum aussuchen.

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Ungekämmt


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Eine Haubenmeise sitzt auf einem Strauch, Königs Wusterhausen/D                    ©Stefan Anker

Da musste ich 53 Jahre alt werden, um zum ersten Mal in meinem Leben eine Haubenmeise zu sehen. Wahrscheinlich flattert die in jedem zweiten Garten herum, aber ich gucke halt nicht so genau hin. Jedenfalls sieht dieser kleine Vogel doch recht putzig aus (auch recht modern: Get-up-Look), und ich musste nur fünf Minuten still auf der Terrasse sitzen, bis er den Strauch gegenüber ansteuerte und freundlicherweise einen Zweig fast genau auf meiner Augenhöhe besetzte. Wenn man mit der Kamera auf Vogeljagd ist, freut man sich außer über Jagdglück über zweierlei.

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Lichtkante


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McLaren-Modellautos – fast wie echt, Königs Wusterhausen/D                    ©Stefan Anker

Im Autodesign dreht sich alles um Proportionen, und das zweitwichtigste sind saubere Lichtkanten. Die Designer sind immer sehr stolz, wenn es keine unkontrollierten Reflektionen auf dem Lack gibt, sondern stattdessen das Licht die entscheidenden Karosserielinien betont. Je luxuriöser oder sportlicher ein Auto ist, umso wichtiger. In der Autofotografie tut man gut daran, die Ideen der Designer nachzuvollziehen und mit dem eingesetzten Licht genau die Kanten und Linien herauszuarbeiten, um die es geht. Nicht immer hat man zwei Traumwagen zur Verfügung, aber zum Üben tut es auch etwas anderes.

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Das Fernsehen ist da


RBB in Uckley 2016-25Heute habe ich mich mal als Fotoreporter betätigt, allerdings ohne Auftrag, sondern aus privatem Interesse. Bei uns im Wald hat sich die Bürgerinitiative gegen den geplanten Windpark getroffen und ein Reporterteam vom RBB empfangen. Sehr beeindruckend fand ich, dass auch noch zwei Vertreter der Firma dazustießen, die die Anlage bauen – während der Bürgermeister von Königs Wusterhausen und der Landrat des Kreises Dahme-Spreewald zwar angefragt waren, aber nicht gekommen sind. Rund zwei Stunden war das Drehteam da und hat für die zwei Beiträge (einer heute Abend über ca. 90 Sekunden, ein weiterer morgen Abend für ca. fünf Minuten) sehr viel Aufwand getrieben, extrem viele O-Töne eingeholt. Da bin ich wirklich gespannt auf das Ergebnis des Schnittes. Als Fotograf muss man bei solchen Ereignissen auf drei Dinge achten.

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Narzissus und der Tulipan


unbenannt-3-2Man kann die Menschen wirklich schockieren, wenn man zugibt: Ich mag Blumen nicht besonders. Das ist bei mir tatsächlich so, ich interessiere mich daher auch nicht sonderlich für Blumenfotografie. Aber heute hat meine Frau einen Strauß Narzissen bekommen (was soll ich sagen: nicht von mir), und gestern schon waren Tulpen ins Haus gekommen. Da fiel mir ein Lied ein, das wir in der Schule oft gesungen haben:

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Spy of Bridge


Projekt 366-160303-18Zugegeben, ich habe den Film noch gar nicht gesehen, aber dieses ist die Bridge of Spies – die Glienicker Brücke, die Berlin mit Potsdam verbindet. Hier wurden im Kalten Krieg Spione ausgetauscht. Ich hatte heute Abend ganz in der Nähe zu tun und wollte daher mein Foto des Tages genau dort machen. Eigentlich dachte ich, die Brücke wäre bis zur Spitze der Konstruktion beleuchtet, aber das ist sie nicht, und so gab es ein Problem.

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Scène à la Scénic


Projekt 366-160301-10Okay, im Französischen bin ich nicht annähernd so gut wie im Englischen, aber ich glaube ganz fest daran, dass „Scène à la Scénic“ so viel heißt wie „Szene auf Scénic-Art“. Und genau das ist es, was wir hier als Momentaufnahme vom Genfer Automobilsalon sehen: Das Foto wirft einen Blick von oben auf den Renault-Stand, wo nicht nur der neue Minivan Scénic zelebriert wird, sondern auch eine Lichtshow mit beweglichen Kunststoffkugeln. Diese Kugeln wechseln regelmäßig die Farbe, ich habe alles Mögliche fotografiert, mich am Ende aber für Blau entschieden.

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Kein Planespotting


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Startendes Flugzeug über Stacheldraht, Genf/CH                    ©Stefan Anker

Erst dachte ich: Mein Gott, die Flugzeuge stören, als ich so meine Studien mit dem Stacheldraht am Genfer Flughafen machte. Aber dann beschloss ich, mal extra auf den nächsten Flieger zu warten, um ihn genau in einem Drahtkarree zu treffen. Voila!

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