Was soll denn das? Plötzlich ist es nicht mehr 30 Grad heiß, plötzlich regnet es den halben Tag – offenbar ist der Sommer nun doch so langsam vorbei. Aber das kann letztlich nur den Menschen überraschen, denn die Pflanzen haben sich trotz der Hitze der vergangenen Wochen schon auf die neue Saison eingestellt, wie mein heutiges Foto des Tages andeutet. Dass es eigentlich fünf Bilder sind, hat übrigens einen speziellen Grund.
Ich werde hier keinen Smartphone-Fotografen zum Spiegelreflex-Fan umprogrammieren. Aber ich wollte anlässlich der Vorstellung des iPhone 7 doch noch einmal etwas Echtes zeigen, das man vielleicht zukünftig immer seltener sehen wird.
Heute erwarte ich einen besonders großen Schwall an Zuneigung für mein Bilddes Tages – von meiner Frau. Sie ist eine manische Garten-Bewässerin, und weil sie heute erst nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause kommt und wahrscheinlich schon den ganzen Tag daran gedacht hat, was aus ihrem armen Garten wird, habe ich freiwillig für sie gesprengt. Ich halte normalerweise mehr davon, der Natur auch an heißen Tagen ihren Lauf zu lassen, aber mit dem Argument dringe ich nicht durch. Also habe ich hektoliterweise Wasser im Garten verteilt, wie meine Frau es auch immer macht. Damit sie froh ist.
Ich habe heute wieder mal etwas über SEO gelesen – Suchmaschinen-Optimierung. Aber ich wende das erlesene Wissen nicht an, weil ich mir die Freiheit nehme, Überschriften nach meinem eigenen Geschmack zu formulieren. SEO-mäßig hätte da jetzt stehen müssen „So sieht der neue Mercedes SL von innen aus“ oder vielleicht „Unglaublich, was der Blick ins Innere des nagelneuen Mercedes SL enthüllt“. Aber ich will das nicht. Mein Blog ist ein Langzeit-Projekt und wird sich auch ohne SEO-standardisierte Zeilen durchsetzen, da bin ich sicher. Das Projekt 366 wird zwar am Silvestertag enden, das war ja immer so geplant, aber dafür gibt es 2017 neue Aktivitäten, die ich jetzt vielleicht nur so andeute: Unglaublich, was 2017 auf MalAugeFragen.com los sein wird. Was das alles mit dem SL zu tun hat? Na ja, es wird nächstes Jahr hier auch um Autofotografie gehen, und das Innenleben des SL gibt jetzt schon mal eine Art Kostprobe.
Heute ist mir das Peinlichste passiert, was einem Fotografen passieren kann, und ich danke dem Herrn, dass ich keinen richtigen Kundenauftrag hatte, sondern nur für mein Projekt 366 unterwegs war. Das ursprünglich geplante Foto musste ich jedenfalls abhaken – weil der Fehler, den ich gemacht hatte, nicht nur unangenehm, sondern auch unkorrigierbar war.
Heute habe ich mich völlig unprofessionell verhalten. Der Profi weiß nämlich genau, was er fotografieren will und richtet sich darauf ein. Er hat also eine ungefähre Vorstellung davon, wie es dort aussieht, wo er fotografieren will. Und er kann einschätzen, ob das Licht zur Zeit des Shootings einigermaßen passt. Der Amateur dagegen läuft durch die Gegend und entdeckt zufällig sein Motiv. So ging es mir heute, als ich in der prallen Mittagssonne die winzige Märchenstadt Aeroeskoebing in Dänemark besuchte. Hartes Licht und der entsprechende Schatten machten angemessenes Fotografieren der Häuser, Türen und Straßen eigentlich unmöglich. Aber es gibt natürlich auch dafür eine Lösung. „Klopf, klopf“ weiterlesen →
Ich weiß: Man soll kein Bild von einem Bild machen. Aber dieses Bild hier ist mein Bild (das von gestern im Blog), und darum ist es okay. Außerdem soll man natürlich keine Werbung machen, es sei denn, man bekommt richtig viel Geld dafür. Aber auch hier will ich eine Ausnahme machen und erzählen, warum ich gut 2000 Euro für einen Drucker ausgegeben habe.
Es ist Zufall, dass es Rewe ist, es hätte auch Aldi oder Netto sein können, oder was es da sonst noch gibt. Entscheidend ist: Heute beim Einkaufen sah ich die zusammen geschobenen Einkaufswagen da stehen, und als Fotograf wird man ja magisch angezogen von Strukturen, Linien, Symmetrien, Parallelen. Jedenfalls war im Laden kaum etwas los, entsprechend viele Wagen standen da, und ich suchte nach einer Möglichkeit, diesem schlichten Fotomotiv einen modischen Touch zu geben. Dabei stieß ich auf ein uraltes Prinzip.
Doch, doch, das stimmt schon. Wenn ich in den Urlaub fahre (was gottlob bald wieder passiert), dann nehme ich Rätselhefte mit. Und in den ersten Tagen mache ich kaum etwas anderes, als ganz einfache Kreuzworträtsel und einige Variationen davon zu lösen. Es darf nicht zu anstrengend sein, und um die Ecke denken will ich gleich gar nicht. Ich will einfach nur da sitzen und im Halbautomatik-Modus funktionieren. Dieses Jahr wird sich dabei allerdings eine wichtige Frage in den Vordergrund drängen.
Heute habe ich mich fast den ganzen Tag mit meinen Blitzen beschäftigt. Ich bereite mich auf eine Hochzeit vor, die ich am Sonnabend zu fotografieren habe, und da habe ich Inventur gemacht, ein paar Blitzgerätschaften neu bestellt und mit manuellen und entfesselten Blitzen herum experimentiert. Ein Ergebnis davon sehen wir hier.